Elisabeth Coelfen » food, stills, people

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Eine Woche Auszeit

Zwei Tage bin ich nun schon wieder zu Hause. Aber richtig angekommen bin ich noch nicht. Im März hatte ich mich noch gefragt, ob sich eine Woche Urlaub überhaupt lohnen würde. Die weite Fahrt mit den Hunden (eigentlich 7 1/2 Stunden, aber durch die Baustellen auf der A1 und die Hundepausen werden es gern mal 12 bis 14 Stunden), Betten beziehen, Ferienhaus einräumen und so weiter.

Dann sind wir doch gefahren, und es war ein Traum. Dänemark (fast) jedes Jahr, gern auch zweimal. Immer ein Ferienhaus und immer ganz hoch in Nordjütland in der “Jammerbucht”. Die Gegend heißt nicht umsonst so, denn bei wildem Wetter heult es dort am Strand ganz schön. In den ersten Jahren sind wir dorthin gefahren, weil ich die Gegend von früher kannte. Dann kam erst ein und dann ein zweiter Hund dazu, und ein Ferienhausurlaub mit Hund(en) ist einfach praktisch. Irgendwann zwischendurch habe ich mich dann in das Land und die Gegend verliebt und wollte nur noch dorthin.

Für mich beginnt die Entspannung, wenn wir den ollen Elbtunnel durchquert haben (gruselig), die ersten Kilometer in Dänemark hinter uns haben und die schöne Landschaft beginnt. Endlose Felder und Hügel und eine Mischung aus Wolken und Sonne, die vom Wind wegepustet wird und über die Landschaft wandert. Am Urlaubsort (diesmal Lønstrup) schauen uns das Ferienhaus an und sind meist total froh über das schöne Haus, den Kamin und das helle Design. Und dann habe ich immer das Gefühl, zu Hause angekommen zu sein.

Ich zeige euch mal ein paar Landschaftsaufnahmen. Das sollte kein Fotourlaub sein, aber so ganz ohne kann man ja auch nicht….






Selbst bei düsterem Wetter ist das Licht faszinierend:



Ralf und die Gang:






Irgendwann kommt mal ein Blogartikel über dänisches Food. Die Backwaren sind sehr hübsch anzusehen, und das Brot schmeckt toll. Die süßen Gebäcke aber sind mir eindeutig too much. Diese Mengen an Extras (Vanillepudding, Schokolade, Zuckerguss, Marzipan) kann wohl nur ein Hafenarbeiter verkraften…


Fisch ist in Dänemark zwar sehr teuer, aber unheimlich frisch. Der geräucherte Lachs ist zum Niederknien. Wir kaufen ihn entweder in Hirthals am Hafen oder in Løkken am Fischwagen:

Essen gehen: Wir sind nicht so die Typen für feine Gedecke und weiße Tischtücher. Wenn wir nicht selbst kochen, gehen wir meist in einen “Kro”, eine Kneipe mit diversen Gerichten, die auch prima Fisch anbieten. Natürlich immer mit dieser speziellen Remoulade mit Currygeschmack. Wir mögen an den “Kros”, dass sie meist nicht von Touristen wimmeln, sondern sich hier eher Einheimische zu ihrem Mittags- oder Feierabendbier (Øl) treffen.


Als Foodfotografin bin ich natürlich immer auf der Jagd nach schöner Keramik für meine Shootings. Und bei Dorthe Hansen in Bindslev bin ich endlich fündig geworden. In ihrem wunderschönen Cafe serviert sie den Kuchen auf ihrer eigenen Keramik:


Ich habe eine sündhafte Summe für diese 10 Teile ausgegeben, aber ich musste sie haben:


Hier noch ein paar Eindrücke von unserem Ferienhaus:



Und wenn ich richtig Fernweh bekomme, gucke ich mir meine Wellen noch einmal an.

Wir haben das selbe Haus wieder für die Herbstferien gebucht: Diesmal aber für zwei Wochen:-)

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MyDailySoapApril 17, 2012 - 6:37 am

Was für friedliche Aufnahmen… Es ist so wertvoll, einen Ort gefunden zu haben, zu dem man immer gerne zurückkehrt. Nordjütland sieht fantastisch aus.

Liebe Grüße!
Steffi

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Neo, 11 Tage alt. Neugeborenenfotografie in Düsseldorf

Als ich Danielas wunderschönen Babybauch fotografiert habe, hatten sich die Eltern noch nicht für einen Namen für ihr erstes Baby entschieden. Als ich Daniela dann alles Gute für die Geburt wünschen wollte, hatte sich der kleine Mann schon selbst für einen Geburtstermin entschieden, und die Antwortmail kam aus dem Krankenhaus. “Neo” kommt aus dem Afrikanischen und bedeutet “Das Geschenk”.

Bei einem so sprechenden Namen konnte ich als Fotografin natürlich nicht ohne ein solches (also Geschenk) kommen und habe dem kleinen Schatz eine Krake gehäkelt. Ich dachte, dieses Häkeltier (Amigurumi) könnte sein erstes Trend-Spielzeug sein, aber weit gefehlt. Neos Eltern sind beruflich beide in Sachen Design unterwegs, und so haben sie sein Kinderzimmer wunderschön mit ebenso niedlichen wie trendigen Dingen hergerichtet.

Viel Spaß beim Durchsehen der Bilder des kleinen Neo mit seinen liebevollen und glücklichen Eltern.

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Andreas FeusiDecember 9, 2011 - 1:07 pm

Geniales Foto, das erste. Baby auf dem Fell auf dem grossen Stuhl. Die Serie gefällt mir sowieso sehr gut.

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T w i t t e r